Häufige Fragen

Was Entscheider vor dem Start wissen wollen.

Dreizehn Fragen aus echten Erstgesprächen — mit den Antworten, die wir auch dort geben.

01

Was kostet der Einstieg?

Die Kosten hängen vom gewählten Einstieg und bei technischen Vorhaben vom abgegrenzten Prozess ab. Beratungs- und Befähigungsformate werden mit klar benanntem Umfang angeboten. Für eine Integration erhalten Sie nach der Eingrenzung ein Angebot, in dem Leistungsumfang, Annahmen, laufende Kosten und Abhängigkeiten getrennt ausgewiesen sind.

02

Wie lange dauert es, bis wir ein Ergebnis sehen?

Ein Workshop liefert am selben Tag Arbeitsergebnisse. Eine Potenzialanalyse braucht typischerweise vier bis fünf Wochen. Für den ersten umgesetzten Anwendungsfall gelten acht bis zwölf Wochen als grobe Orientierung. Eine belastbare Dauer ist erst möglich, wenn Prozessgrenze, Datenquellen, Rechte und Freigaben geklärt sind.

03

Unsere Daten sind unsortiert. Können wir trotzdem anfangen?

Ja. Gewachsene Ablagen, mehrere Fassungen und Wissen in einzelnen Köpfen sind der Normalfall. Geordnet wird jedoch nicht das gesamte Unternehmen auf Vorrat, sondern nur die Grundlage, die der ausgewählte Anwendungsfall benötigt.

04

Halluzinieren Sprachmodelle nicht?

Doch. Sprachmodelle können plausible, aber falsche Inhalte erzeugen. Das Risiko lässt sich reduzieren und kontrollieren, aber nicht pauschal beseitigen. Deshalb werden Quellenbezug, Prüfregeln, menschliche Freigaben, begrenzte Rechte und geeignete Tests bereits in die Architektur eingebaut.

05

Bleiben unsere Daten im Unternehmen?

Das hängt vom Anwendungsfall und der gewählten Architektur ab. Lokal verarbeitbare Daten sollen bevorzugt in kontrollierten Umgebungen bleiben. Wenn externe Dienste sinnvoll oder erforderlich sind, werden Datenflüsse, Vertragslage, Speicher- und Trainingsbedingungen sowie technische Abhängigkeiten vor der Entscheidung dokumentiert.

06

Wir haben bereits Microsoft 365 Copilot. Reicht das nicht?

Für einzelne Aufgaben möglicherweise. Für einen durchgängigen Prozess braucht es zusätzlich freigegebenes Fachwissen, definierte Regeln, Berechtigungen, Freigaben und Protokollierung. Wenn vorhandene Lizenzen den Anwendungsfall ausreichend abdecken, empfehlen wir keine zusätzliche Lösung.

07

Brauchen wir eine eigene IT-Abteilung?

Nein. Technische Verantwortung bleibt trotzdem notwendig. Wo eine IT-Abteilung existiert, arbeiten wir mit ihr zusammen. Wo sie fehlt, wird im Angebot geklärt, wer Architektur, Identitäten, Berechtigungen, Betrieb und Schnittstellen verantwortet.

08

Was verlangt die EU-KI-Verordnung?

Die Pflichten hängen von Rolle, System und Anwendung ab. Verbote bestimmter Praktiken und Vorgaben zur Förderung von KI-Kompetenz gelten bereits; seit dem 2. August 2026 gelten weitere Transparenz- und Durchsetzungsregeln. Für bestimmte Hochrisiko-Anwendungen aus Anhang III — darunter Anwendungen im Beschäftigungskontext — wurden weitergehende Pflichten durch die Verordnung (EU) 2026/1744 auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Was konkret gilt, muss am einzelnen Anwendungsfall geprüft werden.

Stand: August 2026. Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung.

09

Ersetzt die Automatisierung Arbeitsplätze?

In den von uns bearbeiteten Fällen soll vor allem Such-, Übertragungs- und Vorbereitungsaufwand sinken. Welche Folgen frei werdende Zeit für Aufgaben, Rollen oder Personal hat, ist eine unternehmerische Entscheidung. Sie sollte vor der Einführung offen benannt werden.

10

Was passiert, wenn Thinking Systems ausfällt?

Thinking Systems ist ein kleines Unternehmen. Kundenspezifische Regelwerke, Konfigurationen und Dokumentation werden deshalb so angelegt, dass ein Dritter übernehmen kann. Für größere Vorhaben werden Verantwortungsumfang, Partnerrollen und Übergabeweg vor dem Angebot geklärt. Das ist ein prüfbarer Übergabepfad, keine unbegrenzte Ausfallgarantie.

11

Sind wir danach von Thinking Systems abhängig?

Die Übergabe ist der geplante Normalfall. Kundenspezifische Dokumentation, Regelwerke und Konfigurationen werden übergeben. Komponenten, Lizenzen, laufende Kosten und Abhängigkeiten stehen im Angebot. Technische oder vertragliche Grenzen eines späteren Wechsels werden offengelegt.

12

Woran messen wir, ob der Fall funktioniert?

Vor dem Start werden geeignete Ausgangswerte festgelegt. Das können Durchlaufzeit, Änderungsquote, Eskalationsanteil, gebundene Arbeitsstunden oder eine andere fachlich relevante Kennzahl sein. Nach der Erprobung wird mit derselben Methode erneut gemessen — einschließlich Pflege- und Betriebsaufwand.

13

Wann sollten wir noch nicht anfangen?

Wenn niemand im Unternehmen Zeit und Verantwortung für die Mitgestaltung übernimmt. Wenn ein bevorstehender Systemwechsel die Grundlage in Kürze verändert. Oder wenn der Engpass an einer Stelle liegt, an der KI nichts verbessert. In diesen Fällen kann Abwarten, Aufräumen oder eine einfachere Automatisierung sinnvoller sein.

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